oder mit anderen Worten, wie wird aus einem Wunsch eine Bestellung beim Universum.
Ein Wunsch enthält relativ wenig Energie. Er ist absichtslos. Ein Wunsch sagt: “Es wäre ganz nett, aber es muß nicht sein…” Erst wenn ein Entschluß dazu kommt, das wirklich zu wollen, wird Energie reingegeben. Jetzt ist es die Absicht, etwas zu tun oder zu erreichen. Jetzt richtest Du dich richtig auf das Ziel aus. Und wie der Begriff “Absicht” bereits sagt, ist es als nächstes notwendig, wieder von dem Ziel ab zu sehen. Es ist notwendig, jetzt wieder auf die Gegenwart zu schauen. Das bedeutet, aufmerksam zu sein für das was dir ab jetzt begegnet.
Vielleicht ist es dir schon einmal aufgefallen. Du hast die Absicht, ein neues Kleid oder ein neues Auto zu kaufen. Ab diesem Zeitpunkt fallen dir immer mehr Menschen auf, die genau dieses Kleid oder dieses Auto haben. Deine Aufmerksamkeit ist in der Gegenwart fokussiert auf dein Ziel. Jetzt heisst es nur noch handeln, zum richtigen Zeitpunkt.
Hubert Thomas,
4.05.2008, 12:49 | Abgelegt unter: Allgemein, Bestellungen beim Universum, Ziele | RSS 2.0 | TB | Tags: Absicht, Aufmerksamkeit, Bestellung, Energie, Entschluß, Gegenwart, Geheimnis, Universum, Wunsch, Zeitpunkt, Ziel | Keine Kommentare
In Teil 1 dieses Beitrags habe ich beschrieben, wie eine Gewohnheit entstehen kann, die unbewußt immer wieder ausgeübt wird, aber möglicherweise als unangenehm empfunden wird. Wie werde ich aber diese lästige Gewohnheit, diese Sucht wieder los?
Dazu versetze dich geistig in die Situation, wo du das letzte mal diese Handlung ausgeführt hast. Gehe jetzt in deinen Gedanken kurz vor den Punkt, wo du das Gefühl spürst, die Handlung auszuüben. Da ist noch ein anderes Gefühl, das mit dem Wunsch nach der Ausübung der Gewohnheit nichts zu tun hat. Was ist das für ein Gefühl? Kannst du feststellen, wo im Körper du dieses Gefühl spürst? Wie fühlt es sich an? Sehr oft ist das ein Gefühl von Einsamkeit oder Schutzlosigkeit. Vielleicht kannst du ja auch einen Wunsch entdecken. Zum Beispiel den Wunsch nach Geborgenheit oder Sicherheit, nach menschlicher Nähe.
Dieses Gefühl taucht oft nur ganz kurz auf und wird dann überdeckt durch den Wunsch nach der ungeliebten Ersatzhandlung. Also achte einmal genau darauf, was du fühlst, bevor dieser Wunsch nach der Ersatzhandlung entsteht.
Wenn du dieses Gefühl jetzt entdeckt hast, dann weißt du auch, was du dir eigentlich wünscht. Und weil du weißt, was du dir eigentlich wünscht, kennst du auch das Gefühl dazu und kannst dich daran erinnern und es dir vorstellen. Sobald du dieses Gefühl spürst, das du dir jetzt vorstellst, nimm wahr, wo im Körper du es spürst. Lass es sich ausbreiten im Körper und immer größer werden. Wenn es ganz stark ist, kannst du dir noch eine besondere Bewegung oder Haltung deines Körpers, einen Körperanker, überlegen und diese Bewegung zusammen mit dem Gefühl ausführen.
Achte in Zukunft darauf, dass du jedes Mal, wenn du den Wunsch nach der Ersatzhandlung verspürst, in dir das Gefühl wachrufst, das du eigentlich spüren möchtest.
Hubert Thomas,
7.04.2008, 12:29 | Abgelegt unter: Allgemein, ImPulse-Training | RSS 2.0 | TB | Tags: Bewegung, Einsamkeit, Ersatzhandlung, Geborgenheit, Gefühl, Gewohnheit, Haltung, Körper, Körperanker, Sicherheit, Sucht, Wunsch, Zukunft | Keine Kommentare
Heute habe ich eine geniale Erfahrung gemacht. Als ich in der Stadt unterwegs war, veränderte sich plötzlich meine Wahrnehmung der Menschen, die mir begegneten. Und in mir kam eine unbändige Lebensfreude auf. Was war passiert? In einem Buch über die Transaktionsanalyse von T. Harris habe ich den Tip gelesen, andere Menschen immer als Kinder zu betrachten. Diesen Tip habe ich heute spontan umgesetzt. Das macht richtig Spass, ältere Menschen als Kind wahrzunehmen.
Für diejenigen, die es interessiert, hier noch die Erklärung dazu:
Die Transaktionsanalyse, die von dem Psychologen Eric Berne entwickelt wurde, hat modellhaft drei Ich-Zustände formuliert.
Das Kindheits-Ich: hier sitzen unsere Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse, Hoffnungen und Ängste.
Das Eltern-Ich: hier sind alle ungeprüften Regeln, Normen, Überzeugungen und Weltanschauungen gespeichert, übernommen von Eltern, Lehrern, der Gesellschaft, aber auch früher gebildete eigene Meinungen.
Das Erwachsenen-Ich: die prüfende Instanz der Gegenwart. Die wichtigste Aufgabe - zu fragen - ist es wahr? warum? wie? was? ….
Hubert Thomas,
28.03.2008, 18:01 | Abgelegt unter: Allgemein, ImPulse-Training, Transaktionsanalyse | RSS 2.0 | TB | Tags: Angst, Ansicht, Bedürfnis, Eltern, Erfahrung, Eric Berne, Erklärung, Erlebnis, Erwachsene, Gefühl, Gegenwart, Gesellschaft, Gewohnheit, Hoffnung, Instanz, Kind, Leben, Lebensfreude, Lehrer, Meinung, Mensch, Modell, Problem, Psychologe, Regeln, Spaß, Teil, Tip, Transaktionsanalyse, Überzeugung, Wahrnehmung, Weltanschauung, Wirklichkeit, Wunsch, Zustand | Keine Kommentare