Positiv Life Persönlichkeitstraining

Persönlichkeitsentwicklung - Impulse für ein besseres Leben von Hubert Thomas

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Tag: Übung

Meine „wahren Aktivas“

Hier ein Gastbeitrag von meinem lieben Trainierkollegen Dieter Hörner von der Positiv Factory.

Diese Übung habe ich (Dieter) in den 90ern sehr zu schätzen gelernt.
Als ich in meiner Evolution – vom polaren Standpunkt aus – den absoluten Tiefpunkt erreicht hatte – als all´ meine Konstrukte wie zu Staub zerfielen – da habe ich diese Methode für mich entwickelt. Ich wollte aufhören mit den schlaflosen Nächte und diesem Energie raubenden Sorgenmachen. Ich wusste es gibt „die andere Seite“ und mit dieser Übung habe ich sie gefunden.

Damals hatte ich mein gesamtes Vermögen „verloren“. Ich hatte 1,8 Mio. (DM) Verbindlichkeiten, mich von der Familie getrennt, mein Haus stand zum Verkauf, meine Autos waren verpfändet und ich war körperlich knapp an einem Burn Out vorbeigeschrammt. Meine Firma hatte ich aufgegeben und keinerlei Perspektiven im Bereich Geld verdienen usw. Ich war im „freiem Fall“. So kam es mir jedenfalls vor. Bis ich das mit den „wahren Aktivas“ entdeckte.

Als ich das mit den „wahren Aktivas“ erkannt hatte, setzte ich mich sofort hin und machte meine ganz persönliche Liste. Und danach ging es mir gut – sogar sehr gut – meine Energie kam wieder in mein Leben – mein gesamter Blickwinkel hatte sich verschoben – ging weg von Klagen, Sorgen und Jammern hin zu Dankbarkeit, Freude, Liebe und hin zu meiner innersten Sehnsucht. Ich war wieder dankbar für das was ich hatte und das war so viel und so wertvoll.

Aus dieser Übung, aus dieser tiefen Erfahrung und innerlichen Befreiung sind die Übungen der „innere Tempel“ die „Herzöffnung“ und die Philosophie des s.e.i. entstanden.

Das war der Beginn.

Die „Wahren Aktivas“ sind eine Art „Buchhaltung deiner Seele“ heute würde ich es als eine „Buchhaltung deiner innersten Evolution“ bezeichnen. Die Aufgabe ist recht einfach.

Nimm dir den Raum und die Zeit deine „wahren Aktivas“ aufzuschreiben. Geh weg von den konstruierten Sachen über die du dich definierst oder definiert hast. Also so Sachen wie: „Großes Auto, Haus, viel Geld verdienen, der beste sein, immer der erfolgreichste zu sein usw…“

Geh geistig hin zu deinen „wahren Aktivas“ – die Dinge die deine Seele glücklich machen, die Dinge die wesentlich sind für ein glückliches und erfülltes Leben. Die Dinge die du nicht mehr wahrnimmst bei all´ deinem Sorgen machen, Zukunftsängsten und dem Geld hinterher rennen.

Schreibe diese Dinge auf.
Spüre welche Energie du dann in dir fühlst.
Richte dich mit deinen „wahren Aktivas“ wieder auf das aus was wirklich wichtig ist in deinem Sein.

Bei mir sah das unter anderem so aus – damals 1993 (wobei das auch heute noch stimmt)

Meine „wahren Aktivas“

Ich habe wunderbare gesunde Kinder die ich liebe und die mich lieben
Ich bin Vater und das erfüllt meine Seele und macht mich glücklich
Ich bin gesund, ich kann laufen, lachen, sehen und mich bewegen
Ich bin frei in meinen Entscheidungen
Ich habe wunderbare Freunde an meiner Seite die mich so lieben wie ich bin
Ich habe eine Familie und Geschwister die für mich da sind
Ich erlebe gerade etwas ganz wichtiges für mich und mein Leben
Ich entfalte gerade auf besondere Art und Weise meine Persönlichkeit
Ich kann lieben, wahrnehmen und fühlen – immer mehr!
Ich habe nun die Möglichkeit das zu tun was mein Herz mir sagt
Ich habe einmalige Perspektiven wenn ich nun meine Sehnsucht lebe

Die Liste geht noch weiter – doch wenn du möchtest – probier es doch mal aus.

Und wenn es dir gerade sehr gut geht – auch dann kannst du diese Übung machen.
Vielleicht gerade dann – um dir bewusst zu machen wie gesegnet du gerade bist.
Um diese Liste in deine Unterlagen zu legen – damit du dich immer wieder daran erinnern kannst.

Namaste an dich

Dieter

Ist das Leben vorbestimmt?

Kürzlich rief mich eine Interessentin für das Lebensplan-Seminar an und fragte mich, ob ich glaube, dass das Leben vorbestimmt sei oder ob man es ändern könne.

Meine Ansicht: Man kann! Aber… Durch unsere Entscheidungen aus der Vergangenheit sind die Auswahlmöglichkeiten in nächster Zukunft eingeschränkt.

Physikalisch gesprochen, bewegen wir uns in der 3. Dimension im Weltraum durch die 4. Dimension, den Zeitraum. Zusammen genommen, ergibt sich daraus eine neue Dimension, der Möglichkeitsraum. Immer wenn wir mehrere Entscheidungsmöglichkeiten haben, erkennen wir den Möglichkeitsraum.

Und dann gibt es da noch so etwas wie den Lebensplan. Das ist der Lebensweg, der uns irgendwie am meisten Spass im Leben bringt, andere sagen Berufung dazu.

Im Lebensplan-Seminar machen wir eine Übung mit der Time-Line (Hans-Peter Zimmermann hat die sehr anschaulich erklärt), wo für mich der Möglichkeitsraum wie eine Landschaft ist, in der mein Leben wie ein Fluß fließt. Aber das Leben fließt nicht nur in der Ebene, sondern es gibt da auch Berge.

Der Fluß hat die Möglichkeit, in viele Richtungen zu fließen, aber nicht in alle. Er könnte sich mühevoll seinen Weg durch den Berg bahnen. Er könnte in enge Seitentäler fließen oder er könnte sich in der Ebene verlieren und in vielen Windungen ständig die Richtung wechseln. Ja er könnte auch versickern. In meiner Time-Line gibt es sogar einen großen Wasserfall.

Berufung stellt sich für mich in dieser Landschaft so dar, dass mein Lebensfluß nicht durch enge Bergspalten oder in vielen Windungen in der Ebene fließt, sondern als großer mächtiger Strom im einem breiten Tal, an dessen Ufern es viel fruchtbares Land gibt. Da kann der Fluß Wasser spenden, er kann neuen fruchtbaren Boden anschwemmen und stellt in seiner Kraft die Lebensquelle für viele andere Menschen dar.

(un)geliebte Gewohnheiten ändern, wie geht das? - Teil 1

In meinem Seminar “ImPulse-Training” gibt es eine Übung, die sich mit der Beziehung zwischen Gefühl und Gewohnheit befasst. Dazu hier die Erklärung:

Wenn wir auf die Welt kommen, ist unser Dasein darauf ausgerichtet, möglichst oft gute Gefühle zu haben. Wenn nicht, dann handeln wir schnell um ein gutes Gefühl zu bekommen.

Diagramm 1

Beispiel: Das Baby hat Hunger (schlechtes Gefühl “-”). Es handelt, indem es schreit. Die Mutter kommt und gibt ihm Nahrung. Es ist satt (gutes Gefühl “+”).

Aber bald setzt unser Verstand ein. Wir fangen an, zu denken und wir sammeln Erfahrungen, die wir uns merken. Auch bekommen wir von der Gesellschaft, in der wir leben, Spielregeln vermittelt, die unser Handeln beeinflussen.

ImPulse Diagramm 2

Jetzt kann es vorkommen, dass das Baby keinen Hunger hat, sondern sich einsam fühlt und deshalb weint. Die Mutter versteht es vielleicht öfter falsch und gibt ihm trotzdem etwas zu essen.

Eine neue gelernte Erfahrung für das Baby könnte sein: Immer, wenn ich etwas zu essen bekomme, fühle ich mich nicht mehr einsam. Und jedes mal, wenn dieser Mensch sich in seinem Leben einsam fühlt, wird er etwas essen wollen.

Und wenn er sich oft einsam fühlt, kannst Du Dir vorstellen, welche Figur er bekommt. Wenn er jetzt von der Gesellschaft noch vermittelt bekommt: Wer dick ist, den mag niemand, hat er ein echtes Problem. Wenn er dann nach jedem Essen den Finger in den Hals steckt, um schlank zu bleiben und auch noch vergisst, warum er das tut, dann haben wir schon eine ziemlich üble Gewohnheit, die Bulimie.

Und wie kann diese unglückliche Verkettung gelöst werden? Das will ich im 2. Teil beschreiben.

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