Positiv Life Persönlichkeitstraining

Persönlichkeitsentwicklung - Impulse für ein besseres Leben von Hubert Thomas

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Tag: Möglichkeit

Wie kann ich mich leichter entscheiden

In seinem letzten Beitrag “7 Gründe warum Menschen sich nicht entscheiden können” hat Roland Kopp-Wichmann sehr präzise die Gründe für mangelnde Entscheidungsfähigkeit erklärt. Eine wesentliche Sache ist dabei außer Acht geblieben. Menschen mit einer Entscheidungsschwäche haben häufig ein starkes Sicherheitsbedürfnis. Sie versuchen, auf der Verstandesebene logisch alle Faktoren zu berücksichtigen und die Zukunft vorher zu sehen. Menschen, die es gewohnt sind, weitreichende Entscheidungen zu treffen, z.b. Unternehmensführer, treffen diese Entscheidungen meistens intuitiv. Sie benutzen ihr Bauchgefühl.

Wenn ich eine Entscheidung treffe, dann schreibe ich die Möglichkeiten auf einzelne DIN A6 Karten. Dann konzentriere ich mich auf mein Gefühl bei jeder Möglichkeit. Ich entscheide mich für die Lösung, bei der ich das beste Gefühl habe.

Was ich mir mittlerweile ganz abgewöhnt habe ist, dass ich später meine Entscheidung anzweifle. “Ach hätte ich doch….” Ich habe den Eindruck, dass dadurch meine intuitive Urteilsfähigkeit geschwächt wird. Abgesehen davon kann ich auch im Nachhinein nicht beurteilen, wie es verlaufen wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte und ich kann es auch nicht mehr ändern.

Selbstachtung erlangen Teil 2

Wenn Du einen Erfolg erringst, und diesen für Dich als solches anerkennst, dann steigt dein Selbstwertgefühl. Die Sache hat aber einen Haken, wie so vieles. Diesen Haken kann die Psychologie der Transaktions-Analyse sehr gut erklären.
Der amerikanische Psychologe Eric Berne hat herausgefunden, dass wir Menschen in den ersten zwei Lebensjahren ein Weltbild entwickeln, das danach bestimmend für unsere zwischen-menschlichen Beziehungen ist. Da ist zuerst der Schock der Geburt. Aus einem warmen beschützten geborgenen Umfeld der Gebärmutter wurden wir ausgestoßen in eine kalte unangenehme Umgebung. Vermutlich bekamen wir alle dann nicht gleich die Nähe und Wärme und vor allem die Streicheleinheiten, die wir gebraucht hätten, um uns wohl zu fühlen. Statt dessen gab es oft noch einen Klapps auf den Hintern.
Das war der Anlass, zu fühlen: “Ich bin nicht OK.” Für sehr viele Menschen bleibt diese Selbsteinschätzung das ganze Leben lang erhalten. Diese Menschen können für sich keine Erfolge anerkennen. Wer nicht OK ist, hat keine Erfolge verdient. Für diese Menschen besteht die einzige Möglichkeit, Selbstwertgefühl zu empfinden darin, zu einer Gruppe anderer Menschen zu gehören, wo sie über Abzeichen, Uniformen etc. Selbstachtung erhalten. Für sie gibt es keine weitere Möglichkeit, die Selbstachtung zu steigern und das Einkommen zu erhöhen.
Auch ich habe mich dazu gezählt. Vor meiner Ausbildung zum Persönlichkeitstrainer war ich Architekt. Und das wichtigste Zeichen für diesen Beruf war die Mitgliedschaft in der Architektenkammer mit einem Ausweis und einem eigenen Stempel. Als ich diesen Beruf aufgegeben habe und Stempel und Ausweis zurück gegeben habe, brach für mich innerlich eine Welt zusammen. Ich hatte von heute auf morgen keine Selbstachtung mehr. Auch vielen Menschen, die in den Altersruhestand gehen, geht es so.
Falls Du auch zu dieser Mehrzahl aller Menschen gehörst, die so fühlen, gibt es für Dich jedoch eine Möglichkeit, das zu ändern. Ändere deinen Entschluß und betrachte Dich als OK. Wie das geht? Der lange Weg ist der, ständig sich dessen bewusst zu sein und danach zu handeln bis es Dein Unterbewusstsein verstanden hat. Der schnelle Weg ist der, über die “Nicht-OK-Gefühle” in den Core-Zustand zu gehen, wie wir es im Mastertraining machen.

Selbstachtung - Selbstwertgefühl steigern, wie geht das?

Im letzen Beitrag über Ziele habe ich geschrieben, dass es wichtig ist, sich kleine Teilziele zu setzen und deren erreichen als Erfolg zu feiern. Das hat einen besonderen Grund. Mit jedem erreichten und bewusst gemachten Erfolg steigt das Selbstwertgefühl. Und mit gewachsener Selbstachtung kann auch das Einkommen steigen. Welche Ziele ich wähle und als Erfolg bewerte, enscheide ich ganz für mich allein.
Allerdings fällt die Selbstachtung auch mit jeder bewussten Niederlage. Daher ist es gut, immer einmal mehr aufzustehen als hinzufallen. Förderlich für das Selbstwertgefühl ist auch, eine positive Lebenseinstellung zu wählen und jede Krise als Möglichkeit zum Lernen und als Chance für Neues zu sehen.

Ist das Leben vorbestimmt?

Kürzlich rief mich eine Interessentin für das Lebensplan-Seminar an und fragte mich, ob ich glaube, dass das Leben vorbestimmt sei oder ob man es ändern könne.

Meine Ansicht: Man kann! Aber… Durch unsere Entscheidungen aus der Vergangenheit sind die Auswahlmöglichkeiten in nächster Zukunft eingeschränkt.

Physikalisch gesprochen, bewegen wir uns in der 3. Dimension im Weltraum durch die 4. Dimension, den Zeitraum. Zusammen genommen, ergibt sich daraus eine neue Dimension, der Möglichkeitsraum. Immer wenn wir mehrere Entscheidungsmöglichkeiten haben, erkennen wir den Möglichkeitsraum.

Und dann gibt es da noch so etwas wie den Lebensplan. Das ist der Lebensweg, der uns irgendwie am meisten Spass im Leben bringt, andere sagen Berufung dazu.

Im Lebensplan-Seminar machen wir eine Übung mit der Time-Line (Hans-Peter Zimmermann hat die sehr anschaulich erklärt), wo für mich der Möglichkeitsraum wie eine Landschaft ist, in der mein Leben wie ein Fluß fließt. Aber das Leben fließt nicht nur in der Ebene, sondern es gibt da auch Berge.

Der Fluß hat die Möglichkeit, in viele Richtungen zu fließen, aber nicht in alle. Er könnte sich mühevoll seinen Weg durch den Berg bahnen. Er könnte in enge Seitentäler fließen oder er könnte sich in der Ebene verlieren und in vielen Windungen ständig die Richtung wechseln. Ja er könnte auch versickern. In meiner Time-Line gibt es sogar einen großen Wasserfall.

Berufung stellt sich für mich in dieser Landschaft so dar, dass mein Lebensfluß nicht durch enge Bergspalten oder in vielen Windungen in der Ebene fließt, sondern als großer mächtiger Strom im einem breiten Tal, an dessen Ufern es viel fruchtbares Land gibt. Da kann der Fluß Wasser spenden, er kann neuen fruchtbaren Boden anschwemmen und stellt in seiner Kraft die Lebensquelle für viele andere Menschen dar.

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