Positiv Life Persönlichkeitstraining

Persönlichkeitsentwicklung - Impulse für ein besseres Leben von Hubert Thomas

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Tag: Erfahrung

Philosophie

Hubert Thomas Dipl. Persönlichkeitstrainer, Scherbenlauftrainer Hubert Thomas

„Erfolg folgt dem, der sich selbst folgt.“

Jeder Mensch ist ein vollkommenes Wesen, das alle Antworten auf die Probleme seines Lebens in sich trägt. Um unser volles Potential zu entfalten, ist es notwendig, über Lebensaufgaben und Erfahrungen zu lernen und zu wachsen. Jeder Mensch hat die freie Wahl, diesen Weg mit einer inneren Einstellung der Freude oder des Leids zu gehen. Als Trainer sehe ich meine Aufgabe darin, Dir Impulse zu geben, damit Du Deine ganz persönliche für Dich stimmige Antwort auf die Herausforderungen Deines Lebens finden kannst. Dabei möchte ich mit Dir den Weg der Freude und des Lichts gehen.

Lerne, Deine innere Weisheit zu hören, ihr zu vertrauen und zu folgen.

 

Die von mir praktizierte s.e.i. - Methode

S.e.i. steht für „spiritual-emotional-integration" und wurde 1996 als persönlichkeits- und bewusstseinsbildenes Programm von dem deutschen Persönlichkeitstrainer Dieter M. Hörner entwickelt. Praktisch gesehen ist s.e.i. eine Verschmelzung aus Teilen der Quantenpsychologie nach Stephen Wollinsky und aus Methoden des NLP, des Mentaltrainings, der Psychokybernetik und vielen weiteren Strategien zur Persönlichkeitsentfaltung. Es handelt sich dabei um eine emotionsbetonte Trainingsart, die sich - neben hoher Effektivität - vor allem auch durch ihren nicht manipulativen Charakter auszeichnet. Die Teilnehmer entwickeln Veränderung aus sich heraus, durch individuell ablaufende Erkenntnisprozesse und Gefühlsregungen während des Trainings, für die der Trainer nur Impulse setzt. So geht es beim s.e.i. nicht um Zielsetzung oder Zielerreichung, nicht um Schuldige und Opfer, nicht um richtig oder falsch. Vielmehr werden die Teilnehmer dahin geführt, sich an ihre eigenen Fähigkeiten zu erinnern, sich selbst wieder zu spüren, ihrer inneren Stimme wieder zu vertrauen und so zu finden, wonach sie sich wirklich sehnen.

 

Steine im WasserNutze die Steine auf Deinem Weg

als Trittsteine zu einem besseren Leben.

Denk einmal nach…

… möchtest Du im Leben lieber das tun, was Dir Freue macht?

… möchtest Du Deine Ziele im Leben kennen und erreichen?

… möchtest Du mehr Lebensqualität und persönliche Freiheit?

Hindernisse im Leben sind Zeitpunkte, Dich neu zu orientieren und vielleicht die Richtung so zu ändern, dass sie Deinem inneren Wesen besser entspricht.

Meine „wahren Aktivas“

Hier ein Gastbeitrag von meinem lieben Trainierkollegen Dieter Hörner von der Positiv Factory.

Diese Übung habe ich (Dieter) in den 90ern sehr zu schätzen gelernt.
Als ich in meiner Evolution – vom polaren Standpunkt aus – den absoluten Tiefpunkt erreicht hatte – als all´ meine Konstrukte wie zu Staub zerfielen – da habe ich diese Methode für mich entwickelt. Ich wollte aufhören mit den schlaflosen Nächte und diesem Energie raubenden Sorgenmachen. Ich wusste es gibt „die andere Seite“ und mit dieser Übung habe ich sie gefunden.

Damals hatte ich mein gesamtes Vermögen „verloren“. Ich hatte 1,8 Mio. (DM) Verbindlichkeiten, mich von der Familie getrennt, mein Haus stand zum Verkauf, meine Autos waren verpfändet und ich war körperlich knapp an einem Burn Out vorbeigeschrammt. Meine Firma hatte ich aufgegeben und keinerlei Perspektiven im Bereich Geld verdienen usw. Ich war im „freiem Fall“. So kam es mir jedenfalls vor. Bis ich das mit den „wahren Aktivas“ entdeckte.

Als ich das mit den „wahren Aktivas“ erkannt hatte, setzte ich mich sofort hin und machte meine ganz persönliche Liste. Und danach ging es mir gut – sogar sehr gut – meine Energie kam wieder in mein Leben – mein gesamter Blickwinkel hatte sich verschoben – ging weg von Klagen, Sorgen und Jammern hin zu Dankbarkeit, Freude, Liebe und hin zu meiner innersten Sehnsucht. Ich war wieder dankbar für das was ich hatte und das war so viel und so wertvoll.

Aus dieser Übung, aus dieser tiefen Erfahrung und innerlichen Befreiung sind die Übungen der „innere Tempel“ die „Herzöffnung“ und die Philosophie des s.e.i. entstanden.

Das war der Beginn.

Die „Wahren Aktivas“ sind eine Art „Buchhaltung deiner Seele“ heute würde ich es als eine „Buchhaltung deiner innersten Evolution“ bezeichnen. Die Aufgabe ist recht einfach.

Nimm dir den Raum und die Zeit deine „wahren Aktivas“ aufzuschreiben. Geh weg von den konstruierten Sachen über die du dich definierst oder definiert hast. Also so Sachen wie: „Großes Auto, Haus, viel Geld verdienen, der beste sein, immer der erfolgreichste zu sein usw…“

Geh geistig hin zu deinen „wahren Aktivas“ – die Dinge die deine Seele glücklich machen, die Dinge die wesentlich sind für ein glückliches und erfülltes Leben. Die Dinge die du nicht mehr wahrnimmst bei all´ deinem Sorgen machen, Zukunftsängsten und dem Geld hinterher rennen.

Schreibe diese Dinge auf.
Spüre welche Energie du dann in dir fühlst.
Richte dich mit deinen „wahren Aktivas“ wieder auf das aus was wirklich wichtig ist in deinem Sein.

Bei mir sah das unter anderem so aus – damals 1993 (wobei das auch heute noch stimmt)

Meine „wahren Aktivas“

Ich habe wunderbare gesunde Kinder die ich liebe und die mich lieben
Ich bin Vater und das erfüllt meine Seele und macht mich glücklich
Ich bin gesund, ich kann laufen, lachen, sehen und mich bewegen
Ich bin frei in meinen Entscheidungen
Ich habe wunderbare Freunde an meiner Seite die mich so lieben wie ich bin
Ich habe eine Familie und Geschwister die für mich da sind
Ich erlebe gerade etwas ganz wichtiges für mich und mein Leben
Ich entfalte gerade auf besondere Art und Weise meine Persönlichkeit
Ich kann lieben, wahrnehmen und fühlen – immer mehr!
Ich habe nun die Möglichkeit das zu tun was mein Herz mir sagt
Ich habe einmalige Perspektiven wenn ich nun meine Sehnsucht lebe

Die Liste geht noch weiter – doch wenn du möchtest – probier es doch mal aus.

Und wenn es dir gerade sehr gut geht – auch dann kannst du diese Übung machen.
Vielleicht gerade dann – um dir bewusst zu machen wie gesegnet du gerade bist.
Um diese Liste in deine Unterlagen zu legen – damit du dich immer wieder daran erinnern kannst.

Namaste an dich

Dieter

Wirken positive Affirmationen überhaupt?

Nach meiner Erfahrung wirken sie oft nicht in den Fällen, wo ich sie am dringendsten brauche. Affirmationen, also Sätze, die auf mein Unbewusstes so wirken sollen, dass ich meine Einstellung zu einem Thema ändere, können nur dann wirken, wenn schon eine ähnliche Einstellung da ist. Wenn der Platz aber durch eine entgegengesetzte Überzeugung belegt ist, wird die Affirmation gar nicht angenommen.

Vieleicht wird es durch ein Beispiel klarer: Ein Mensch hat die eigene innere unbewusste Überzeugung: “Alles was ich tue ist schlecht.” Er wird also seine eigene Leistung immer herabsetzen und damit seinen Erfolg behindern. Wenn dieser Mensch jetzt die Affirmation aufnehmen soll: “Alles was ich tue ist hervorragend” , dann wehrt sich sein Unterbewusstsein und er kann die Affirmation nicht annehmen. Der Platz ist schon besetzt. Affirmation heißt ja auch übersetzt Verstärkung. Nur ähnliches kann verstärkt werden.

In anderen das Kind sehen

Heute habe ich eine geniale Erfahrung gemacht. Als ich in der Stadt unterwegs war, veränderte sich plötzlich meine Wahrnehmung der Menschen, die mir begegneten. Und in mir kam eine unbändige Lebensfreude auf. Was war passiert? In einem Buch über die Transaktionsanalyse von T. Harris habe ich den Tip gelesen, andere Menschen immer als Kinder zu betrachten. Diesen Tip habe ich heute spontan umgesetzt. Das macht richtig Spass, ältere Menschen als Kind wahrzunehmen.

Für diejenigen, die es interessiert, hier noch die Erklärung dazu:
Die Transaktionsanalyse, die von dem Psychologen Eric Berne entwickelt wurde, hat modellhaft drei Ich-Zustände formuliert.
Das Kindheits-Ich: hier sitzen unsere Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse, Hoffnungen und Ängste.
Das Eltern-Ich: hier sind alle ungeprüften Regeln, Normen, Überzeugungen und Weltanschauungen gespeichert, übernommen von Eltern, Lehrern, der Gesellschaft, aber auch früher gebildete eigene Meinungen.
Das Erwachsenen-Ich: die prüfende Instanz der Gegenwart. Die wichtigste Aufgabe - zu fragen - ist es wahr? warum? wie? was? ….

Erfolgsstreben oder wann richte ich mein Leben neu aus

Einer der berühmtesten Persönlichkeitstrainer, Dale Carnegie, hat einmal sinngemäß gesagt, für den großen Erfolg sein ein starker Entschluß, ein Schwur, ein Versprechen notwendig, das nur aus zwei Situationen heraus entstehen kann: entweder Du entschliesst Dich aus einer starken Sehnsucht heraus oder aus völliger Verzweiflung.

Viele heute erfolgreiche Menschen kennen das Gefühl völliger Verzweiflung, aus dem heraus sie den Entschluß gefasst haben, ihr Leben zu ändern. Auch ich stand zweimal in meinem Leben an so einem Punkt: das erste Mal, als ich mit 13 Jahren nach einem fast tödlichen Zugunfall merkte, dass ich bisher ein Leben führte, das ich absolut nicht mehr wollte; das zweite Mal, als ich während dem s.e.i. Mastertraining aus einer tiefen Depression aufwachte, die über ein halbes Jahr dauerte. Auch hier bin ich einen Weg gegangen, der sich an diesem Punkt drastisch änderte. Um hier wieder mit Dale Carnegie zu sprechen: “Es interessierte mich nicht mehr, viel Geld zu verdienen. Ich wollte intensiv leben.”

Vielleicht hast Du auch eine Erfahrung. Ich freue mich auf zahleiche Einträge.

(un)geliebte Gewohnheiten ändern, wie geht das? - Teil 1

In meinem Seminar “ImPulse-Training” gibt es eine Übung, die sich mit der Beziehung zwischen Gefühl und Gewohnheit befasst. Dazu hier die Erklärung:

Wenn wir auf die Welt kommen, ist unser Dasein darauf ausgerichtet, möglichst oft gute Gefühle zu haben. Wenn nicht, dann handeln wir schnell um ein gutes Gefühl zu bekommen.

Diagramm 1

Beispiel: Das Baby hat Hunger (schlechtes Gefühl “-”). Es handelt, indem es schreit. Die Mutter kommt und gibt ihm Nahrung. Es ist satt (gutes Gefühl “+”).

Aber bald setzt unser Verstand ein. Wir fangen an, zu denken und wir sammeln Erfahrungen, die wir uns merken. Auch bekommen wir von der Gesellschaft, in der wir leben, Spielregeln vermittelt, die unser Handeln beeinflussen.

ImPulse Diagramm 2

Jetzt kann es vorkommen, dass das Baby keinen Hunger hat, sondern sich einsam fühlt und deshalb weint. Die Mutter versteht es vielleicht öfter falsch und gibt ihm trotzdem etwas zu essen.

Eine neue gelernte Erfahrung für das Baby könnte sein: Immer, wenn ich etwas zu essen bekomme, fühle ich mich nicht mehr einsam. Und jedes mal, wenn dieser Mensch sich in seinem Leben einsam fühlt, wird er etwas essen wollen.

Und wenn er sich oft einsam fühlt, kannst Du Dir vorstellen, welche Figur er bekommt. Wenn er jetzt von der Gesellschaft noch vermittelt bekommt: Wer dick ist, den mag niemand, hat er ein echtes Problem. Wenn er dann nach jedem Essen den Finger in den Hals steckt, um schlank zu bleiben und auch noch vergisst, warum er das tut, dann haben wir schon eine ziemlich üble Gewohnheit, die Bulimie.

Und wie kann diese unglückliche Verkettung gelöst werden? Das will ich im 2. Teil beschreiben.

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