Positiv Life Persönlichkeitstraining

Persönlichkeitsentwicklung - Impulse für ein besseres Leben von Hubert Thomas

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Tag: Entschluß

Selbstachtung erlangen Teil 2

Wenn Du einen Erfolg erringst, und diesen für Dich als solches anerkennst, dann steigt dein Selbstwertgefühl. Die Sache hat aber einen Haken, wie so vieles. Diesen Haken kann die Psychologie der Transaktions-Analyse sehr gut erklären.
Der amerikanische Psychologe Eric Berne hat herausgefunden, dass wir Menschen in den ersten zwei Lebensjahren ein Weltbild entwickeln, das danach bestimmend für unsere zwischen-menschlichen Beziehungen ist. Da ist zuerst der Schock der Geburt. Aus einem warmen beschützten geborgenen Umfeld der Gebärmutter wurden wir ausgestoßen in eine kalte unangenehme Umgebung. Vermutlich bekamen wir alle dann nicht gleich die Nähe und Wärme und vor allem die Streicheleinheiten, die wir gebraucht hätten, um uns wohl zu fühlen. Statt dessen gab es oft noch einen Klapps auf den Hintern.
Das war der Anlass, zu fühlen: “Ich bin nicht OK.” Für sehr viele Menschen bleibt diese Selbsteinschätzung das ganze Leben lang erhalten. Diese Menschen können für sich keine Erfolge anerkennen. Wer nicht OK ist, hat keine Erfolge verdient. Für diese Menschen besteht die einzige Möglichkeit, Selbstwertgefühl zu empfinden darin, zu einer Gruppe anderer Menschen zu gehören, wo sie über Abzeichen, Uniformen etc. Selbstachtung erhalten. Für sie gibt es keine weitere Möglichkeit, die Selbstachtung zu steigern und das Einkommen zu erhöhen.
Auch ich habe mich dazu gezählt. Vor meiner Ausbildung zum Persönlichkeitstrainer war ich Architekt. Und das wichtigste Zeichen für diesen Beruf war die Mitgliedschaft in der Architektenkammer mit einem Ausweis und einem eigenen Stempel. Als ich diesen Beruf aufgegeben habe und Stempel und Ausweis zurück gegeben habe, brach für mich innerlich eine Welt zusammen. Ich hatte von heute auf morgen keine Selbstachtung mehr. Auch vielen Menschen, die in den Altersruhestand gehen, geht es so.
Falls Du auch zu dieser Mehrzahl aller Menschen gehörst, die so fühlen, gibt es für Dich jedoch eine Möglichkeit, das zu ändern. Ändere deinen Entschluß und betrachte Dich als OK. Wie das geht? Der lange Weg ist der, ständig sich dessen bewusst zu sein und danach zu handeln bis es Dein Unterbewusstsein verstanden hat. Der schnelle Weg ist der, über die “Nicht-OK-Gefühle” in den Core-Zustand zu gehen, wie wir es im Mastertraining machen.

Erfolgsstreben oder wann richte ich mein Leben neu aus

Einer der berühmtesten Persönlichkeitstrainer, Dale Carnegie, hat einmal sinngemäß gesagt, für den großen Erfolg sein ein starker Entschluß, ein Schwur, ein Versprechen notwendig, das nur aus zwei Situationen heraus entstehen kann: entweder Du entschliesst Dich aus einer starken Sehnsucht heraus oder aus völliger Verzweiflung.

Viele heute erfolgreiche Menschen kennen das Gefühl völliger Verzweiflung, aus dem heraus sie den Entschluß gefasst haben, ihr Leben zu ändern. Auch ich stand zweimal in meinem Leben an so einem Punkt: das erste Mal, als ich mit 13 Jahren nach einem fast tödlichen Zugunfall merkte, dass ich bisher ein Leben führte, das ich absolut nicht mehr wollte; das zweite Mal, als ich während dem s.e.i. Mastertraining aus einer tiefen Depression aufwachte, die über ein halbes Jahr dauerte. Auch hier bin ich einen Weg gegangen, der sich an diesem Punkt drastisch änderte. Um hier wieder mit Dale Carnegie zu sprechen: “Es interessierte mich nicht mehr, viel Geld zu verdienen. Ich wollte intensiv leben.”

Vielleicht hast Du auch eine Erfahrung. Ich freue mich auf zahleiche Einträge.

Dem Schatten der Vergangenheit begegnen

Mehrfach bin ich in den letzten Tagen auf das Thema gestoßen. Ein Trainingsteilnehmer berichtete mir von seinem Entschluß, ein neues Leben anzufangen und dazu (fast) alle Brücken hinter sich ab zu brechen. Dann sah ich ein Interview von Martin Weiss mit Neale Donald Walsh (Autor von “Gespräche mit Gott”), in dem Neale von seinem Schatten der Vergangenheit erzählt, einer Begegung mit einer Person aus seinem alten Leben, die im klar machte: “Da will ich nicht mehr zurück.”

Vor zwei Jahren habe ich beschlossen, meinen alten Beruf als Architekt an den Nagel zu hängen und mich beruflich meiner Leidenschaft als Persönlichkeitstrainer zu widmen. Seitdem bin ich einigen Schatten begegnet, besonders in finanziell schwierigen Situationen, wo ich mir die Frage stellte: “Gehe ich wieder zurück?” Und manchmal habe ich dann länger nachgedacht. Ich denke, das kann einen ganz schön aufhalten auf seinem Weg. Und da frage ich schon: “Wäre es besser, alle Brücken ab zu brechen, die Familie zurück zu lassen und den Wohnort zu wechseln?” Was denkst Du?

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