Kürzlich rief mich eine Interessentin für das Lebensplan-Seminar an und fragte mich, ob ich glaube, dass das Leben vorbestimmt sei oder ob man es ändern könne.
Meine Ansicht: Man kann! Aber… Durch unsere Entscheidungen aus der Vergangenheit sind die Auswahlmöglichkeiten in nächster Zukunft eingeschränkt.
Physikalisch gesprochen, bewegen wir uns in der 3. Dimension im Weltraum durch die 4. Dimension, den Zeitraum. Zusammen genommen, ergibt sich daraus eine neue Dimension, der Möglichkeitsraum. Immer wenn wir mehrere Entscheidungsmöglichkeiten haben, erkennen wir den Möglichkeitsraum.
Und dann gibt es da noch so etwas wie den Lebensplan. Das ist der Lebensweg, der uns irgendwie am meisten Spass im Leben bringt, andere sagen Berufung dazu.
Im Lebensplan-Seminar machen wir eine Übung mit der Time-Line (Hans-Peter Zimmermann hat die sehr anschaulich erklärt), wo für mich der Möglichkeitsraum wie eine Landschaft ist, in der mein Leben wie ein Fluß fließt. Aber das Leben fließt nicht nur in der Ebene, sondern es gibt da auch Berge.
Der Fluß hat die Möglichkeit, in viele Richtungen zu fließen, aber nicht in alle. Er könnte sich mühevoll seinen Weg durch den Berg bahnen. Er könnte in enge Seitentäler fließen oder er könnte sich in der Ebene verlieren und in vielen Windungen ständig die Richtung wechseln. Ja er könnte auch versickern. In meiner Time-Line gibt es sogar einen großen Wasserfall.
Berufung stellt sich für mich in dieser Landschaft so dar, dass mein Lebensfluß nicht durch enge Bergspalten oder in vielen Windungen in der Ebene fließt, sondern als großer mächtiger Strom im einem breiten Tal, an dessen Ufern es viel fruchtbares Land gibt. Da kann der Fluß Wasser spenden, er kann neuen fruchtbaren Boden anschwemmen und stellt in seiner Kraft die Lebensquelle für viele andere Menschen dar.