Positiv Life Persönlichkeitstraining

Persönlichkeitsentwicklung - Impulse für ein besseres Leben von Hubert Thomas

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Kategorie: ImPulse-Training

Der richtige Weg ist leicht

Der leichte WegRückblickend kann ich sagen, dass alle Handlungen und Unternehmungen, die sich leicht angefühlt haben, auch erfolgsreich waren. Alles was schwierig war und ein Kampf, hat mich geschwächt und war kein persönlicher Erfolg. Dabei dachte ich früher, dass, wenn ich nur genügend Willen und Nachdruck aufwende, der Erfolg schon kommen würde. Dahinter stecken solche Aussagen aus Motivationstrainings wie “ich kann alles erreichen, was ich will”.

Das lässt außer Acht, dass es auch der richtige Zeitpunkt sein sollte. Wenn Du, um etwas Bestimmtes zu erreichen, noch nicht die passenden Fähigkeiten und die richtige innere Einstellung hast, dann ist das noch nicht der richtige Zeitpunkt. Wenn Du im Fluss bist, dann wirst Du merken, dass das, was Du gerade tust, in Übereinstimmung ist mit deinen Fähigkeiten und deiner Einstellung zu Dir und der Welt. Und genau das fühlt sich leicht und locker an.

Achte einfach darauf, wie das, was Du im Moment tust, sich gerade anfühlt. Und wenn es sich schwer anfühlt, dann kontrolliere deine innere Einstellung und deine Fähigkeiten. Vielleicht solltest Du noch etwas lernen. Vielleicht solltest Du etwas lockerer sein und mehr entspannen. Vielleicht solltest Du ein anderes Gefühl aktivieren. Dazu kannst Du die Übung der Gefühlsveränderung machen.

sich immer das Beste wünschen

In ihrem Blog “Mach das Beste aus deinem Leben” beschreibt Gabaretha sehr schön die grundlegende Technik des Lebensplan-Seminars, des Wünschen guter Gefühle. Und sollte es bei dir nicht klappen mit dem Bestellen beim Universum, die Sabotage-Programme löschen wir beim ImPulse-Training.

(un)geliebte Gewohnheiten ändern - Teil 2

In Teil 1 dieses Beitrags habe ich beschrieben, wie eine Gewohnheit entstehen kann, die unbewußt immer wieder ausgeübt wird, aber möglicherweise als unangenehm empfunden wird. Wie werde ich aber diese lästige Gewohnheit, diese Sucht wieder los?
Dazu versetze dich geistig in die Situation, wo du das letzte mal diese Handlung ausgeführt hast. Gehe jetzt in deinen Gedanken kurz vor den Punkt, wo du das Gefühl spürst, die Handlung auszuüben. Da ist noch ein anderes Gefühl, das mit dem Wunsch nach der Ausübung der Gewohnheit nichts zu tun hat. Was ist das für ein Gefühl? Kannst du feststellen, wo im Körper du dieses Gefühl spürst? Wie fühlt es sich an? Sehr oft ist das ein Gefühl von Einsamkeit oder Schutzlosigkeit. Vielleicht kannst du ja auch einen Wunsch entdecken. Zum Beispiel den Wunsch nach Geborgenheit oder Sicherheit, nach menschlicher Nähe.
Dieses Gefühl taucht oft nur ganz kurz auf und wird dann überdeckt durch den Wunsch nach der ungeliebten Ersatzhandlung. Also achte einmal genau darauf, was du fühlst, bevor dieser Wunsch nach der Ersatzhandlung entsteht.
Wenn du dieses Gefühl jetzt entdeckt hast, dann weißt du auch, was du dir eigentlich wünscht. Und weil du weißt, was du dir eigentlich wünscht, kennst du auch das Gefühl dazu und kannst dich daran erinnern und es dir vorstellen. Sobald du dieses Gefühl spürst, das du dir jetzt vorstellst, nimm wahr, wo im Körper du es spürst. Lass es sich ausbreiten im Körper und immer größer werden. Wenn es ganz stark ist, kannst du dir noch eine besondere Bewegung oder Haltung deines Körpers, einen Körperanker, überlegen und diese Bewegung zusammen mit dem Gefühl ausführen.
Achte in Zukunft darauf, dass du jedes Mal, wenn du den Wunsch nach der Ersatzhandlung verspürst, in dir das Gefühl wachrufst, das du eigentlich spüren möchtest.

In anderen das Kind sehen

Heute habe ich eine geniale Erfahrung gemacht. Als ich in der Stadt unterwegs war, veränderte sich plötzlich meine Wahrnehmung der Menschen, die mir begegneten. Und in mir kam eine unbändige Lebensfreude auf. Was war passiert? In einem Buch über die Transaktionsanalyse von T. Harris habe ich den Tip gelesen, andere Menschen immer als Kinder zu betrachten. Diesen Tip habe ich heute spontan umgesetzt. Das macht richtig Spass, ältere Menschen als Kind wahrzunehmen.

Für diejenigen, die es interessiert, hier noch die Erklärung dazu:
Die Transaktionsanalyse, die von dem Psychologen Eric Berne entwickelt wurde, hat modellhaft drei Ich-Zustände formuliert.
Das Kindheits-Ich: hier sitzen unsere Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse, Hoffnungen und Ängste.
Das Eltern-Ich: hier sind alle ungeprüften Regeln, Normen, Überzeugungen und Weltanschauungen gespeichert, übernommen von Eltern, Lehrern, der Gesellschaft, aber auch früher gebildete eigene Meinungen.
Das Erwachsenen-Ich: die prüfende Instanz der Gegenwart. Die wichtigste Aufgabe - zu fragen - ist es wahr? warum? wie? was? ….

(un)geliebte Gewohnheiten ändern - ein Beispiel

Als Kind erlebte ich, wie jeden Nachmittag Freundinnen meiner Mutter zum Kaffeklatsch kamen. Ich fand das spannend, dabei zu zuhören. Als ich etwas älter war, fing ich auch an, Kaffee zu trinken und verknüpfte dabei das Getränk mit dem Gefühl von Entspannung und Geselligkeit.

Als es später während des Studiums und Berufs ziemlich stressig wurde, entwickelte ich mich immer mehr zum Kaffee-Junkie. Erst, als mir bewusst wurde, dass ich durch den Kaffee die Entspannung und Erholung gar nicht bekam, die ich brauchte, sondern eher Kopfschmerzen, konnte ich damit aufhören, ständig Kaffee zu trinken.

(un)geliebte Gewohnheiten ändern, wie geht das? - Teil 1

In meinem Seminar “ImPulse-Training” gibt es eine Übung, die sich mit der Beziehung zwischen Gefühl und Gewohnheit befasst. Dazu hier die Erklärung:

Wenn wir auf die Welt kommen, ist unser Dasein darauf ausgerichtet, möglichst oft gute Gefühle zu haben. Wenn nicht, dann handeln wir schnell um ein gutes Gefühl zu bekommen.

Diagramm 1

Beispiel: Das Baby hat Hunger (schlechtes Gefühl “-”). Es handelt, indem es schreit. Die Mutter kommt und gibt ihm Nahrung. Es ist satt (gutes Gefühl “+”).

Aber bald setzt unser Verstand ein. Wir fangen an, zu denken und wir sammeln Erfahrungen, die wir uns merken. Auch bekommen wir von der Gesellschaft, in der wir leben, Spielregeln vermittelt, die unser Handeln beeinflussen.

ImPulse Diagramm 2

Jetzt kann es vorkommen, dass das Baby keinen Hunger hat, sondern sich einsam fühlt und deshalb weint. Die Mutter versteht es vielleicht öfter falsch und gibt ihm trotzdem etwas zu essen.

Eine neue gelernte Erfahrung für das Baby könnte sein: Immer, wenn ich etwas zu essen bekomme, fühle ich mich nicht mehr einsam. Und jedes mal, wenn dieser Mensch sich in seinem Leben einsam fühlt, wird er etwas essen wollen.

Und wenn er sich oft einsam fühlt, kannst Du Dir vorstellen, welche Figur er bekommt. Wenn er jetzt von der Gesellschaft noch vermittelt bekommt: Wer dick ist, den mag niemand, hat er ein echtes Problem. Wenn er dann nach jedem Essen den Finger in den Hals steckt, um schlank zu bleiben und auch noch vergisst, warum er das tut, dann haben wir schon eine ziemlich üble Gewohnheit, die Bulimie.

Und wie kann diese unglückliche Verkettung gelöst werden? Das will ich im 2. Teil beschreiben.

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