Nach meiner Erfahrung wirken sie oft nicht in den Fällen, wo ich sie am dringendsten brauche. Affirmationen, also Sätze, die auf mein Unbewusstes so wirken sollen, dass ich meine Einstellung zu einem Thema ändere, können nur dann wirken, wenn schon eine ähnliche Einstellung da ist. Wenn der Platz aber durch eine entgegengesetzte Überzeugung belegt ist, wird die Affirmation gar nicht angenommen.
Vieleicht wird es durch ein Beispiel klarer: Ein Mensch hat die eigene innere unbewusste Überzeugung: “Alles was ich tue ist schlecht.” Er wird also seine eigene Leistung immer herabsetzen und damit seinen Erfolg behindern. Wenn dieser Mensch jetzt die Affirmation aufnehmen soll: “Alles was ich tue ist hervorragend” , dann wehrt sich sein Unterbewusstsein und er kann die Affirmation nicht annehmen. Der Platz ist schon besetzt. Affirmation heißt ja auch übersetzt Verstärkung. Nur ähnliches kann verstärkt werden.
Hubert Thomas,
3.04.2008, 07:46 | Abgelegt unter: Erfolg, Glaubenssätze, Positives Denken | RSS 2.0 | TB | Tags: Affirmation, Affirmationen, Beispiel, Einstellung, Erfahrung, Erfolg, Leistung, Mensch, Überzeugung, Unbewußte, Unterbewußtsein, Verstärkung, Wirken | Keine Kommentare
Es kommt darauf an. Überzeugungen, die stark mit Gefühlen verknüpft sind, lassen sich nicht einfach ändern. Beispiel: “Meine Eltern lieben mich nicht.” Da steckt ein starkes Gefühl dahinter. Dagegen: “Die Partei xy gefällt mir nicht, weil sie für Steuererhöhungen sind.” Hier kann ich durch logische Argumente leichter überzeugt werden (es sei denn, ich bin einmal durch überhöhte Forderungen des Finanzamtes pleite gegangen). Wie kann ich dann meine negativen Überzeugungen ändern, die mit starken Gefühlen verbunden sind? Löse die Verbindung von Überzeugung und Gefühl, dann geht es. Und wie geht das? Indem du erst einmal das Gefühl näher untersuchst und ins Licht des Bewusstseins bringst. Dann verliert es seine Wirkung. Dafür gibt es einige sehr wirksame Techniken wie zum Beispiel die Core-Transformation. Diese Technik wenden wir im Mastertraining an.
Hubert Thomas,
22.03.2008, 20:47 | Abgelegt unter: Glaubenssätze, Mastertraining, Positives Denken, Vergangenheitsbewältigung | RSS 2.0 | TB | Tags: Beispiel, Bewußtsein, Eltern, Finanzamt, Gefühl, Licht, Mastertraining, Partei, Technik, Transformation, Überzeugung, Verbindung, Wirkung | Keine Kommentare
“Wer aus der Rolle fällt, rollt aus der Falle.” Diesen Spruch habe ich kürzlich in einem Gespräch aufgeschnappt. Und ich finde ihn genial. Es bedeutet doch, ganz bewusst etwas anders zu machen. Damit komme ich meinen alten und unbewussten Überzeugungen und Glaubenssätzen auf die Schliche.
Beobachte dabei einmal deine Gefühle. Hast Du Angst, etwas anders zu machen? Ist es Dir peinlich? Warum? Was denkst Du? Ist das wahr, was Du denkst? Woher kannst Du wirklich wissen, dass das war ist? (die letzten beiden Fragen sind aus dem genialen “The Work” von Byron Kathie)
Hubert Thomas,
7.03.2008, 21:23 | Abgelegt unter: Allgemein, Glaubenssätze, Vergangenheitsbewältigung | RSS 2.0 | TB | Tags: Angst, Byron, Falle, Frage, Gefühl, Gespräch, Glaubenssatz, Kathie, Rolle, Spruch, Überzeugung, Work | Keine Kommentare